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Fotoshooting mit Harald

Sabine Hochhaus hatte bei dem von Harald Kalbhenn ins Leben gerufenen Fotowettbewerb: „Foto des Jahres 2013“ den ersten Platz belegt und ein Fotoshooting zusammen mit Ihrem Pferd gewonnen. Hier nun ihr Erfahrungsbericht:

 

Fotoshooting mit Harald

Am Pfingstmontag um 18 Uhr war es endlich soweit, das von mir gewonnene Fotoshooting konnte beginnen.

Doch der Reihe nach. Als erstes stand natürlich ein ausgiebiges Herausputzen von Jarl auf dem Programm. Und so wurde mit vielem Bürsten versucht, auch noch das letzte übrig gebliebene Haar des Winterfells zu erwischen und aus seinem Fell zu bürsten. Als es endlich schimmerte (Fliegenspray sei Dank), ging es auf die Ovalbahn, wo Harald erst einmal die Lichtverhältnisse überprüfte und die beste Position für sich als Fotografen suchte. Denn Harald überlässt – wie ich noch feststellen sollte – beim Fotografieren nichts dem Zufall.

Als seine Position gefunden war, konnte ich endlich aufsteigen. Da ich sichergehen wollte, dass Jarl auch schön lief (und ich dann weiß, was ich machen soll, wenn er dies nicht macht), hatte ich mir sicherheitshalber Anke als Fachfrau dazu geholt und das Fotoshooting gleich mit Reitunterricht verbunden.

Und so ging es dann in den unterschiedlichen Gängen immer wieder an Harald vorbei, der unermüdlich auf den Auslöser drückte. Um Jarl nicht allzu sehr anzustrengen – es war sehr warm an diesem Tag – bedeutete dies, an Harald im Tölt oder Galopp vorbei, Schritt, Handwechsel, antölten oder angaloppieren, wieder an Harald vorbei, Schritt, Handwechsel… Und immer lächeln!!!

Nach knapp zwanzig Minuten hatte Jarl den anstrengenden Teil hinter sich und wir gingen zur Portrait-Fotografie über. Auch hier achtete Harald wieder auf jede noch so kleine Kleinigkeit: So durfte beispielsweise Jarls Ohr keinen Schatten auf mein Gesicht werfen. Jarl ließ alles brav über sich ergehen und wunderte sich wahrscheinlich nur über unser Dauerlächeln. Dank Dagmar als Hampelmann, die wie ein Gummiball herumhüpfte und um Jarls Aufmerksamkeit kämpfte, sind auch Jarls Ohren immer schön nach vorne gerichtet.

Als auch das letzte Foto im Kasten war, konnte ich es nicht erwarten, bis ich endlich die Fotos sehen durfte. Nach einer Woche hielt ich dann meine CD mit den Fotos in den Händen und ich finde, die Mühe hat sich wirklich gelohnt!!!

Fazit: wenn Ihr richtig gute (und auch im Galopp scharfe) Fotos von euren Pferden haben wollt, kann ich wirklich nur empfehlen, Harald anzusprechen. Jarl und mir hat es jedenfalls riesigen Spaß gemacht!!!