Wenn Engel reiten

von Regina Illgner

Gut gelaunt zogen am 25.10. um die Mittagszeit 16 Reiter vom Hirtenhof aus, um altes Reitgelände neu zu entdecken. Und das bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, wobei es doch am Morgen noch wie aus Eimern geschüttet hatte. (Aber, ….siehe Überschrift!) Unter der kundigen Führung von Andreas ritten sie an Saalburg und Lochmühle vorbei, gen “Alten Hirtenhof“.

Fußgängerbrücke und Bundesstraßenunterführung waren keine wirklichen Hindernisse. Sie sorgten zwar für ein bisschen Nervenkitzel beim einen oder anderen, bewiesen aber einmal mehr die Nervenstärke unserer Islandpferde.

Bei guter Stimmung und flottem Tölt, ging es zum Etappenziel, dem alten Hof von Nicole und Christoph, wo die Pferde zu einem wohlverdienten Päuschen auf die Koppel entlassen wurden. Die Reiter selber gönnten sich Kaffee und Kuchen auf “Kallis Terrasse” – lecker! Nicole erzählte aus alten Hirtenhofzeiten und die Alteingesessenen bekamen diesen nostalgischen Blick dabei. Schön war`s damals, aber vieles ist auch heute besser.

 

Bald machte man sich dann fröhlich pfeifend auf den Weg “nach Hause”  und bei leckerer Kürbissuppe und netten Gesprächen klang ein rundum gelungener Herbstritt aus.

 

Um Fortsetzung wird gebeten!

 

 

 

Wir gratulieren Elisabeth Katharina Schaaf und Njödur vom Schluensee!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elisabeth Schaaf reitet seitdem sie laufen kann, könnte man sagen. Der Hirtenhof war lange Zeit ihr 2.  Zuhause, bis sie sich mit ihrem Vater Berthold Schaaf dazu entschlossen hat, die Pferde in Eigenregie zu betreuen. Trainiert hat sie aber weiterhin auf dem Gelände des Hirtenhofs, der mit den Pferden “zu Fuss” für sie immer gut zu erreichen íst.

Im letzten Jahr wurde sie dann in den Bundeskader berufen und konnte sich für

die diesjährige  WM in Berlin qualifizieren.

Das alleine ist schon ein Riesenerfolg, aber dass sie in der Fünfgangkombination der Youngstersmit ihrem Pferd Njördur vom Schluensee tatsächlich Weltmeisterin geworden ist, ist eine Sensation. Herzlichen Glückwunsch!!!!!!!

Platzierung: Gold Elisabeth Schaaf mit 6,24 Punkten

Silber: Arnar Bjarki Sigurðarson (Island) mit  6,17 Punkten

Bronze: Stine Helene Sørvåg (Norwegen) mit 5,69 Punkten.

Die Kombination setzt sich aus der Fünfgangprüfung F1, der Töltprüfung T2 und einer Passprüfung zusammen.

Als Lizzy auf dem Siegerpodest stehend zu ihrem Sieg interviewt worden ist, sagte sie: “Es war ein unglaubliches Gefühl, hier zu reiten – danke!”

 

Islandpferde-Weltmeisterschaft – Nachlese
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IPZV e.V.
Besucherrekord und 18 neue Weltmeister!

Reiter aus 18 Nationen, die 250 weltbesten Islandpferde und Tausende begeisterter Besucher in Karlshorst – das ist die beeindruckende Bilanz der Islandpferde-Weltmeisterschaft, die Anfang August in Berlin Karlshorst stattfand.
Reiter und Pferde des IPZV legten eine beeindruckende Bilanz hin: Im Viergangpreis bei den Erwachsenen siegte Frauke Schenzel mit Tígull vom Kronshof, Karly Zingsheim konnte sich mit Dagur die Silbermedaille im Töltpreis sichern und Marie Lange-Fuchs gewann mit Ómi från Stav gleich bei ihrer ersten WM Bronze im Passrennen über 250 Meter.
Bei den Young Riders (Junioren) stellt Deutschland gleich drei Weltmeister: Charlotte Passau und Uni vom Kronshof gewannen Gold in der Töltprüfung T2 und Johanna Beuk und Merkur von Birkenlund im Viergangpreis. Elisabeth Katharina Schaaf und ihr Njörður vom Schluensee sicherten sich den Titel des Weltmeisters in der Fünfgang-Kombination. Außerdem gingen vier Silbermedaillen an unsere Nachwuchsreiter. Zwei davon gehören wiederum Elisabeth Katharina Schaaf und Njörður vom Schluensee (Fünfgangpreis und Passprüfung), eine sicherten sich Johanna Beuk und Merkur von Birkenlund in der Viergang-Kombination und eine weitere Christopher Weiss mit Vígur frá Eikarbrekk in der Töltprüfung T2. Alle in dieser Altersklasse errungenen Medaillen haben einen gewissen “historischen” Wert, denn erstmals in der Geschichte ritten die Junioren eigene Endausscheidungen.
Im Bereich Zucht siegten für Deutschland Spoliant vom Lipperthof in der Klasse der 6-jährigen Hengste und Óskadis vom Habichtswald bei den Stuten ab 7 Jahre.

Frauke Schenzel mit Tígull vom Kronshof holte Gold
im Viergangpreis (Foto: www.past-fotografie.de)

Des Weiteren errang Island acht Weltmeistertitel, Schweden bekam fünf mal Gold, Norwegen siegte zwei mal; Dänemark, die Schweiz und die Niederlande standen jeweils einmal ganz oben auf dem Treppchen. Über zwölftausend begeisterten Zuschauern auf den ausverkauften Rängen bejubelten die Sieger und Platzierten  Der digibet Sportpark Karlshorst verzeichnete durch die Islandpferde-Weltmeisterschaft mit insgesamt täglich über zehntausend Besuchern einen Besucherrekord.

Nicht nur sportlich war die Weltmeisterschaft ein voller Erfolg. Es war insgesamt das angekündigte Mega-Event und Familienfest. Die Veranstaltung bot eine ganze Woche lang ein Rundum-Programm für Groß und Klein: von täglichen Pferde-Showdarbietungen, Workshops und Vorträgen rund ums Pferd bis hin zu einem internationalen Gastronomie- und Shoppingangebot. Mit ca.100 Messeständen wartete die Weltmeisterschaft mit der größten Freiluft-Pferdemesse einer Islandpferde-Weltmeisterschaft auf.
Auf dem einwöchigen Großevent haben neben vielen Event-Profis rund 400 freiwillige Helfer aus aller Welt mitgearbeitet. Es wurden 3 Kilometer Kabel verlegt, über 7,5 Kilometer Zäune aufgestellt und aufgrund des sommerlichen Wetters mehr als 6000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Außerdem wurden temporäre Bühnen mit über 12.500 Sitz- und 4000 Stehplätzen errichtet. Inklusive Show- und Turnierpferden waren insgesamt über 800 Pferde beteiligt.
Die nächste Islandpferde-Weltmeisterschaft wird im Sommer 2015 in Dänemark/Herning stattfinden.

Veranstalter: Islandpferde-Reiter- und Züchterverband IPZV e.V. Deutschland | An der Lamme 3 | D-31162 Bad Salzdetfurth | Tel.: +49 (0) 5063 276 98 40 | www.ipzv.de |  info@berlin2013.de
Ort: digibet Pferdesportpark Karlshorst e. V. | Treskowallee 129 | 10318 Berlin.
Ausrichter:
Easy Top Event GmbH, Jahnstrasse 12, 31079 Almstedt, Tel.: 05060/961745 Fax: 05060/961141, info@berlin2013.de, www.berlin2013.de
Pressekontakt: presse@berlin2013.de | kostenlose Pressefotos hier

Herzlichen Glückwunsch unserer Jugend zu ihrer erfolgreichen Teilnahme an den Deutschen Jugend Islandpferde Meisterschaften in Kaufungen!

Bei schwül-warmen Durchschnittstemperaturen von immerhin 32 C° fanden in der vergangenen Woche und am heißesten Wochenende dieses Jahres in Kaufungen auf dem Islandpferde-Gestüt Ellenbach die Deutschen Jugend Islandpferde Meisterschaften 2013 (DJIM) statt. Die Kinder, Jugendlichen und Junioren des Islandpferde-Reiter Wehrheim e.V.  konnten sich mit guten Ergebnissen gegen ein starkes Starterfeld durchsetzen.

Nicolas Fedorov vom Akazienhof mit seinem Pferd Laufi frà Akurgerdi errang den 1. Platz im Fünfgang-Finale der Jugendlichen und damit den Titel Deutscher Jugendmeister. Seine jüngere Schwester Lara mit ihrem Pferd Funi vom Akazienhof machte den 3. Platz im Tölt-Finale der Kinderklasse. Das Turnier-Küken vom Hirtenhof, Marla Daiß, die auf der DJIM ihren 10. Geburtstag feierte, konnte sich hier schon unter den ersten 10 Reitern platzieren.

Marvin Leibold, der Junior-Chef des Hirtenhofes, sicherte sich mit seinem Pferd Arvakùr vom Gut Tiergarten  Silber im Viergangpreis-A-Finale der Jugendlichen mit 6,40 Punkten und wurde damit Deutscher Vize-Meister. Im Tölt hatte er, führend nach zwei Aufgabenteilen, Pech im letzten Teil, da sein Pferd ein Hufeisen verlor. Es reichte aber  immerhin noch für den 4. Platz. Auch Elisabeth Schaaf gewann Silber im Viergangpreis-A-Finale, allerdings bei den Junioren mit 6,93 Punkten und bestätigte mit dieser Leistung noch einmal ihre Mitgliedschaft im Bundeskader.

Anna-Lena Burk, Alexandra Panther, Alina Gunold und Jonah Schnepp, konnten ihre bisherigen Leistungen ebenfalls bestätigen oder sogar noch verbessern und sicherten sich gute Plätze im Mittelfeld.

Lennart Schnepp schaffte sogar eine Finalteilnahme mit seinem Pferd Otto vom Gut Tiergarten. In der Töltprüfung der Jugendlichen wurde er Fünfter bei einem Starterfeld von über 60 Teilnehmern. Eine tolle Leistung!

Der IPRW e.V. jedenfalls ist stolz auf die guten Leistungen seiner jugendlichen Mitglieder und wünscht weiterhin gutes Gelingen.

Natürlich steht bei so einem mehrtägigen Turnier neben dem Sport auch das Gemeinschaftserlebnis  im Vordergrund. Und in diesem Jahr galt es mit Extrem-Wetterlagen klar zu kommen. Hatte man im Frühjahr bei den ersten Qualifikationsturnieren mit Regen und Überschwemmungen zu kämpfen und musste die Pferde unentwegt trocken reiben, so war man dieses Mal bei Saharatemperaturen damit beschäftigt, die Pferde zu kühlen. Bleibt zu hoffen, dass bei der Hessischen Islandpferde-Meisterschaft, die in diesem Jahr vom 22. bis 25.08.2013 hier auf unserem Hof stattfindet,  der Wettergott etwas milder gestimmt ist.

Bodenarbeitskurs mit Iris Kleber

Theorie I und Kommunikation am Boden-ONLINE am 29.06.2013

geschrieben von Katrin Lamprecht

 

Bodenarbeitskurs – hä? Was ist das? Braucht man das denn? Wieso denn das?

Ohne Reiten – aber mit Pferden? Ist das nicht langweilig? Aha – und was lernt man da?

All diese Fragen standen im Raum oder man konnte sie quasi von der Stirn des Gegenübers ablesen, als die Freizeitwartinnen des IPRW e.V. Meike Lohbeck und Regina Illgner beschlossen, eine externe Trainerin für Pferdekommunikation an den Hirtenhof zu holen.

Man kann darüber geteilter Meinung sein, ob es wirklich notwendig ist, aber immer mehr Reiter kommen zu dem Schluss: Probleme mit meinem Pferd kann ich besser von unten klären – um erst mal eine Basis zu schaffen. Das fängt beim Jungpferd an. Die ersten Schritte erfolgen vom Boden aus. Zügelführung, auf Druck weichen, die Beziehung zum Reiter – all das lernt das Pferd vom Boden aus. Erst dann geht’s von oben aus weiter. Und ganz wichtig – und schön für den Menschen – Erfolgserlebnisse stellen sich fast sofort ein. Pferde lernen unglaublich schnell aber in kleinen Schritten und jedes natürlich in seinem Tempo. Der Mensch muss nur wissen wie. Und wenn es nicht klappt – muss er wissen warum.

Ziel dieses individuell auf den Hirtenhof zugeschnittenen Kurses war es, eine Weiche zu stellen. Einem interessierten Kreis, eine andere Art von Kommunikation mit dem Pferd näher zu bringen. Generell sollte es das Ziel von allen Teilnehmern sein, eine klare Kommunikation mit dem Pferd vom Boden aus zu haben – auf der Grundlage von Vertrauen und Respekt und durch Einbeziehung der natürlichen Verhaltensweisen von Pferden. Die Führungsqualität sollte so ausgebaut werden dass unser Pferd uns zum Führer unserer Zweier-Herde wählt. Unsere Hilfsmittel waren Knotenhalfter und Führseil. Fernziel wäre eine Kommunikation ohne dieses Equipment.

Iris Kleber vermittelte einer Gruppe von 12 Reiterinnen mit ganz unterschiedlichem Wissens- und Trainingsstand zuerst einmal in einem 3stündigen Theorieblock einen gewissen Grundstock an Kenntnissen. Hier ging es um natürliches Herdenverhalten, Zonologie (die 5 Zonen am Pferd), die Grundbedürfnisse der Pferde (insgesamt nur vier), die Gründe weshalb Pferde nicht reagieren (es gibt nur drei) und ganz wichtig; wie erkenne ich den Charakter meines Pferdes. Das war wohl für einige ganz neu. In welchen Quadranten eines Koordinatenkreuzes kann ich mein Pferd einordnen. Ist es mehr introvertiert oder extrovertiert? Auf welcher Gehirnhälfte bewegt es sich mehr – auf der linken (lernen/dominant) oder auf der rechten (emotional/ängstlich). Am Ende dieses Tages hatten wir es fast alle herausgefunden.

Einige weitere Aha-Erkenntnisse folgten. Weshalb beruhigen sich Pferde, wenn sie den Kopf herunternehmen und wie kann ich mir das zu Nutze machen? Cool, das Herunternehmen des Kopfes bewirkt den Ausstoß eines bestimmten Hormons, das dem Pferd den Stress nimmt. Genial! Also bringe ich ihm bei, auf ein Zeichen den Kopf herunterzunehmen.

Was mein Pferd mit dem linken Auge gesehen hat, hat es mit dem rechten noch nicht wahrgenommen. Uiujuijui – deshalb erschreckt es sich beim Zurückkommen erneut vor der Vogelscheuche – ahaaaaaa!!!!!

Warum ist die linke Seite des Pferdes nicht so empfindlich wie die rechte? Na, diese Frage kann sich jeder nun selbst beantworten. Leider können wir nicht alle Aspekte dieses Theorieteils wiedergeben aber eines ist sicher – es war hoch interessant und auch sehr unterhaltsam dank der fröhlichen, unkomplizierten Art von Iris Kleber.

Nach der Mittagspause traf man sich in der Halle mit Knotenhalfter und Führseil wieder. 10 „Reiterinnen“ und zwei Zuschauer verteilten sich mit den Pferden in der Halle. Nun ging es darum, das eben Gehörte in praktische Übungen zu packen. Die Frage „Wer bewegt wen?“ schwebte über unseren Köpfen. Und glaubt einer Teilnehmerin:“Ehe du Dich´s versiehst, hat das Pferd die Oberhand und bestimmt wo´s langgeht. Auch wenn Du das gar nicht so vorgesehen hattest“.

Da unsere Trainerin eine Pat Parelli-Ausbildung absolviert hat, arbeiteten wir mit den „ersten 3 Spielen“:

  1. Friendly Game (Freundschaftsspiel)
  2. Porcupine Game (Weichen auf physischen Druck)
  1. Driving Game (Weichen auf mentalen Druck)

Wie das dann in Vollendung aussieht, kann auf der Homepage www.iriskleber.de angeschaut werden. Wie es aussieht, wenn man es gerade lernt, wird in Fotos auf dieser Homepage www.iprw.de unter Fotogalerie/Bodenarbeitskurs dokumentiert.

Fazit: Einige von uns hoffen auf Fortsetzung und wollen sich zum Üben und Vertiefen des eben gelernten auch gerne mal treffen. Wer Interesse hat, meldet sich bei meike_lohbeck@web.de.

 

 

 

 

 

Vom 6. bis zum 8. Mai starteten unsere Youngsters erfolgreich unter Erlingur Erlingsson.

Der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ die Regenwolken rechtzeitig zur Passbahnprüfung abziehen. So konnten sich hier dann sogar bei strahlendem Sonnenschein die top-gestylten Pferde präsentieren, während es bei der Gebäudebeurteilung, die in der Halle stattfand, in Strömen geregnet hatte.

 

Hier einige Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hengst Kvistur vom Gut Tiergarten erreichte mit einer Endnote von 8,0 den Elite-Status und die beiden 5jährigen Stuten Fenna und Snarra vom Hirtenhof stehen auf Platz 5 und 6 der in Deutschland gezogenen Stuten in ihrer Altersklasse.

Fenna vom Hirtenhof

 

V.: Frami v. Hrafnsholt, M.: Litla-Embla vom Hirtenhof

8,04 RE mit 8,5 für Tölt, Galopp,Spirit und Form !!

Snarra vom Hirtenhof

V.: Abel v.Gut Tiergarten, M.: Embla frá Asi, 7,96 gesamt

 

Kvistur vom Gut Tiergarten

 

V.: Trostan frá Kjartansstödu, Endnote 8,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kompaktquali

 

Schon zwei Wochen nach dem „Tag der offenen Tür“ fand auf dem Islandpferdegestüt Hirtenhof in Wehrheim/Obernhain zum Auftakt der Turniersaison das erste Qualifikationsturnier statt. Als Ein-Tagesturnier ausgelegt, hatten die Reiter aus der näheren Umgebung Gelegenheit am frühen Sonntagmorgen anzureisen, um sich an diesem Tag die notwendigen Punkte für eine höhere Leistungsklasse zu erreiten oder um einfach den Trainingsstand ihres Pferdes zu überprüfen.

 

Aufgrund der guten Wetterverhältnisse nahmen dann aber doch einige die Gastfreundschaft der Familie Rubel-Leibold an und campierten auf einer der Hofweiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir waren diesmal mit 120 Nennungen am Starterlimit für einen Tag und mussten zum Teil auf die Warteliste verweisen“, gab Christoph Leibold bekannt. Nicht nur aufgrund des schönen Geländes ist der Hirtenhof bei den Islandpferdereitern so beliebt, auch die IPRW- Vereinsmitglieder bringen sich bei jedem Event mit viel Herzblut ein und so war es nicht verwunderlich, dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Zum Gegrillten gab´s reichlich Salate und als Nachtisch fungierte ein riesiges Kuchenbuffet. „Toll, dass selbst für dieses kleine Turnier so eine Auswahl geboten wird“, äußerte eine der Gastreiterinnen.

 

 

 

 

Ein wenig Sonnenschein und gemäßigte Temperaturen sorgten für eine heiter-gelassene Stimmung, in der sich ganz nebenbei auch der Erfolg bei den Reitern einstellte. 15x Leistungsklasse 1: Das hat sich gelohnt. Lucie Leuze und ihr Aris frá Akureyri konnten im Fünfgang auftrumpfen, Marleen Stühler feierte ihr Comeback mit Baldur, und auch Sina Lacour, Marvin Leibold, Frank Heim, Svenja Braun und Svenja Kohl durften feiern. “Es war ein anstrengender, aber richtig toller Tag”, berichtete Christoph Leibold von der “Kompakt-Quali” am Hirtenhof. Auch viele Zuschauer fanden den Weg zum Turniergelände und ließen bei einer Tasse Kaffee die ersten Bilder der noch jungen Turniersaison auf sich wirken. Mit der Hessischen Islandmeisterschaft Ende August wird der Hirtenhof in diesem Jahr sein erstes kleines Jubiläum feiern. „ Wir gehen in die 5. Turniersaison und sind schon 2 Mal zum Veranstalter des Jahres gekürt worden“, verkündete Gottlieb Burk, 1. Vorsitzender des Vereins IPRW e.V. nicht ohne Stolz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                    

Am 7. April 2013 erlebten Sie die sagenhaften Islandpferde live auf dem Hirtenhof in Wehrheim/Obernhain !

 

 

 

Die Vielseitigkeit der Islandpferde

 

Von allen Seiten sollte das Islandpferd am Tag der offenen Tür auf dem Hirtenhof belichtet werden. Das hatten sich der Verein der Islandpferde-Reiter Wehrheim sowie die Familie Rubel-Leibold, Eigentümer des Islandpferdegestüts, auf die Fahnen geschrieben. Am letzten Tag der Osterferien, dem ersten sonnigen frühlingshaften Tag in diesem Jahr, fanden sich annähernd 1000 Besucher ein.  “Wir wurden förmlich überrant”, äußerte Gottlieb Burk, 1. Vorsitzender des Vereins. Der Hirtenhof hatte in Zusammenarbeit mit dem IPRW e.V. ein Allround-Programm erdacht, bei dem für jeden etwas dabei war. Ein Projekt zur Erkundung des Gestüts, die Hof – Rallye,  Kinderschminken mit  , niedlichen Pferdeköpfen, Süßigkeiten schossen mittels Bonbonwurfmaschine durch die Luft, und selbstverständlich haben einige IPRW-Mitglieder ihre Pferde für einen kleinen Ausflug an der Hand zur Verfügung gestellt. So war dann auch hier die Schlange der Wartenden am längsten.

Viel zu bieten hatte aber auch die Reitschule des Hirtenhofes, die hier ihr neues Konzept präsentierte. Ab 3 Jahren sammeln die Kinder beim Pony 1×1 erste Erfahrungen rund ums Pferd, um dann mit fortschreitendem Alter ihrem Können entsprechend in verschiedensten Kursen geschult zu werden. Dazu wurde sowohl eine Longenstunde, als auch eine Gruppenreitstunde von Anke Quasnitschka (Trainerin C ), eine der neuen Reitlehrerinnen des Hirtenhofes, abgehalten. Die derzeitigen Reitschulkinder aller Altersstufen präsentierten Ihren Eltern und interessiertem Publikum den Reitschultanz, eine Choreografie mit bunten Bändern und einem frei mitlaufenden Pferd. Nadja Daiß, die Koordinatorin der Reitschule, ausgebildete Reitpädagogin, hatte diesen Tanz in Zusammenarbeit mit Anke Kuhlmann, geprüfte Hippolinifachkraft, erdacht. „Wir wollten mal etwas abseits des üblichen Reitunterrichtes mit den Reitschülern erarbeiten“, so Nadja Daiß.

 

Wer wissen wollte, wozu Islandpferde in der Lage sind, musste nur mal einen Blick auf die Ovalbahn werfen, eine speziell für Islandpferde angelegte Bahn, auf der die beiden zusätzlichen Gangarten Tölt und Pass in Perfektion vorgestellt werden können. Hier sauste die Kutsche von Lars Peter in rasender Fahrt mit vier Islandpferden um die Kurven.

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich gehörte die Präsentation der Hengste, genauso wie eine kleine Auswahl an Verkaufspferden jeder Kategorie zum Programm.

Um die Vielfältigkeit des Islandpferdes und dessen Gangvermögen zu zeigen, zeigten einige Turnierreiter des Hirtenhofes verschiedene Turnierprüfungen, die vom Sprecher kommentiert und erklärt wurden.

Um auch die Ausbildung und Jungpferdearbeit zu demonstrieren, wurde die Handpferdearbeit vorgestellt, bei der der Reiter ein oder 2 Pferde neben sich mitführt, um sie ans Gelände und das Ausreiten zu gewöhnen.

Nun ging es weiter auf dem Reitplatz.

Anke Quasnitschka (Jungpferdebereiterin) kommentierte fachmännisch das „Fahren vom Boden aus“. Hier geht der Reiter hinter dem Pferd mit einer Langen Leine, um das Pferd zu gymnastizieren und schon einmal ohne Reiter auszubilden.

Die weitergehende Gymnastizierung und dressurmäßige Vorführung in höheren Lektionen wurde von Nicole Rubel-Leibold vorgeführt, fachmännisch erklärt und kommentiert von Frank Seemann, Bereiter bei der Polizei.

Als weiteres Highlight hatten die IPRW-Reiter einen kleinen Augenschmaus vorbereitet. Eine Islandpferde-Quadrille mit 8 Pferden. Schnell wie der Wind tölteten die Reiterinnen in verschiedensten Formationen und Schaubildern über den Platz.

Wer bei diesem vielfältigen Programm noch Zeit fand, konnte einen Schlenker in Richtung IPRW-Basar für gebrauchte Reitartikel machen. Und selbstverständlich auch eine Pause im IPRW-Informations- und Versorgungszelt bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder etwas Herzhaftem einlegen.


 

 

 

So wurde die komplette Palette des Reitsportes mit dem Islandpferd vorgestellt, es war für jeden etwas dabei.


 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Basispass im Februar und März 2013

 

Zum 2. Mal fand auf dem Hirtenhof der Lehrgang „Basispass“ in zwei Teilen an zwei Wochenenden mit Prüfung unter der Leitung von Birgit Quasnitschka statt. Dieser Lehrgang ist die Voraussetzung für alle folgenden Scheine und Reitabzeichen wie z.B. das Bronzene und Silberne Reitabzeichen oder die Rittbegleiter-Ausbildung. Aber auch Neueinsteiger und Wiedereinsteiger mit eigenem Pferd profitieren von dieser interessanten Schulung.

Beim Basispass wird Grundlegendes in allen Bereichen, sowohl theoretisch als auch praktisch, vermittelt. So haben die Teilnehmer einen Einblick in die Anatomie des Pferdes, die elementarsten Pferdekrankheiten und deren grundlegende Behandlung als auch in Umgang, Haltung und Pflege des Pferdes erhalten.  Ein Teil der praktischen Ausbildung bezog sich auf das Verladen des Pferdes in den Hänger und das richtige Führen an der Hand mit kleiner Führ-Aufgabe. Für alle Pferdeliebhaber mit Ambitionen zum eigenen Pferd oder zur Weiterbildung in Sachen Pferd und Reiten der richtige Einsteigerkurs.

Herzlichen Glückwunsch unseren diesjährigen Teilnehmern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar Praxiseinblicke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion vom 20. Februar bis 31. März 2013

Bitte einwählen und abschicken. Es geht anonym oder öffentlich. Jede Stimme zählt.

https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-pferdesteuer-denn-wir-sagen-ja-zu-unseren-pferden