Ski und Rodeln gut!

Mit den besten Wünschen fürs neue verabschiedet sich der IPRW vom alten Jahr und wünscht all seinen Mitgliedern, Freunden, Reitern, Einstellern des Hirtenhofs, Reitschülern – kurz allen Pferdefreunden einen guten Rutsch (nicht wörtlich nehmen…), Glück und Gesundheit für das Jahr 2015!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos machen und bearbeiten mit dem iPhone – 2. Workshop mit Harald

Wer das schöne Wetter auch für perfekt belichtete Bilder nutzen möchte, kommt zum 2. Apple iPhone Seminar.    Aufgrund des neuen Apple IOS Betriebssystems 8.1.2 haben sich neue Funktionen ergeben. Neben dem Fotografieren wird auch die Bildbearbeitung  unter die Lupe genommen. Natürlich werden auch alle anderen Fragen zum optimalen Einsatz des IPhones behandelt.

Bei mindestens 6 Interessenten kommt es zu einem Termin. Anmelden könnt Ihr Euch bei:

Harald.Kalbhenn@t-online.de

 

 

Altes Ziel – immer wieder schön!

Auf den Herzberg reitet man ca. 1 Stunde. Also perfekt für einen kleinen Herbstritt. Auch schön für Pferde, die in der Hinterhand ein paar Muskeln aufbauen sollen, denn es geht bergauf und das natürlich im Schritt.

Ist man oben glücklich angekommen, können die Pferde auf eine Wiese entlassen werden. Zwar gibt es zur einen Seite nur einen meschlichen Zaun, aber es reicht, sie vom Sattel zu befreien und sie mal kurz verschnaufen zu lassen. Für die Reiter gibt`s ein Heißgetränk und dann kann, von innen aufgewärmt, wieder mit dem Abstieg begonnen werden. Unser menschliches Navi, Andreas, immer vorneweg – so konnte auch auf dem Heimweg nichts schief gehen. Alle kamen wohlbehalten und gutgelaunt, trotz Nebel-Niesel-Griesel-Wetter, wieder am Hirtenhof an. Den Pferden hat´s auch Spaß gemacht, das vielstimmige Schnauben sprach dafür und trotz des mühsamen Aufstiegs waren sie flott unterwegs.

 

Wälzplatz

 

 

Sattelbaum

Heißgetränkebar

 

 

 

 

 

Herbstritt zum Akazienhof am 3./4. Oktober 2014/kl

 

Ein Feiertagsritt zum Akazienhof, bei dem Roß und Reiter mit der Sonne um die Wette strahlten.  Gemächlich, denn die Kräfte mussten gut eingeteilt werden, ging es vom Hirtenhof um 13.15 Uhr los in Richtung Neu-Anspach zur Reithalle am Steinchen.

In flottem Tölt!

 

Zwischendurch schoben wir einen flotten Tölt ein. Unerwartet liefen wir immer wieder Harald in die Arme, der uns den ganzen Weg über mit seiner Kamera auflauerte.

Mitten durch Schmitten!

Mitten durch Schmitten!

Bergauf und bergab!

Am Anspacher Schwimmbad vorbei, durch die Wälder, bergauf und bergab mit kleinen Verschnaufspausen erreichten wir Schmitten, wo es dann mitten durch den Wochenendausflugsverkehr ging. Unsere Pferde meisterten das jedoch, wie man auf den Bildern sehen kann, sehr souverän!

Gegen 15.30 Uhr erreichten wir durstig (obwohl Rita dankenswerter Weise in ihren Satteltaschen Apfelsaftfläschchen mitgenommen hatte) den Akazienhof, wo Meike (Freizeitwartin) schon mit einem Kaffee auf uns wartete.

Da vorne ist unser Ziel!

Nachdem die Pferde versorgt waren und auf ihren großen Koppeln standen, konnten wir die müden Knochen auf der sonnigen Terrasse ausruhen. Herrlich, die Aussicht auf den Feldberg – er schien  nun nur noch einen Steinwurf weit entfernt.

Der Kuchen, den Harald unterwegs aufgetrieben hatte, machte Hunger auf mehr. Salate, Würstchen und Steaks mussten aber auch noche einen Platz finden. Aber wie durch Geisterhand waren am Schluss nur noch Krümel übrig. Als schließlich der Grill bei Sonnenuntergang angeworfen wurde und das leckere Grillfleisch die Nasen kitzelte, hatte aber jeder wieder Hunger und mit einem Bierchen ließ es sich noch gemütlich sitzen, bis dann die kühle Taunusfeuchtigkeit Einzug hielt und sich alle auf die gemütliche Couch zu Hause freuten.

Am nächsten Morgen trafen sich dann alle wieder am Hirtenhof und wurden in ein paar bereit stehende Autos verteilt.

Ein schöner Anblick, wenn nach einer Nacht in fremdem Terrain die Pferde auf einen zugaloppiert kommen, voller Erwartung wann es wieder nach Hause geht. So ließen sich dann auch die ersten Kilometer in Richtung Heimat in flottem Tempo zurücklegen – die steilen Hänge des Taunus natürlich ausgenommen. Eine Reiterin des Akazienhofs gesellte sich noch für einen Abschnitt des Weges zu uns. Und wir machten Pläne für einen nächsten Ritt, für den wir noch mehr Reiter des Akazienhofs begeistern wollten, um dann vielleicht auch auf dem Hirtenhof den Grill anzuwerfen.

Toll, dass es in diesem Jahr wieder mit einem Herbstwanderritt geklappt hat. Im nächsten Frühjahr geht´s weiter. Ein großes Dankeschön an Meike,  Regina und Andreas, die den Ritt topp organisiert hatten!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freizeitwartin Meike

Freizeitwartin Regina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist die Jungend am Zuge!

von Anna-Lena Burk

Nach der erfolgreich durchgeführten Deutschen Meisterschaft für die Erwachsenen auf dem Hirtenhof, stand nun die DJIM 2014, ausgerichtet von der Familie Becker auf dem Grenzlandhof im schönen Saarland, auf dem Kalender. Wie immer ein riesen Highlight für alle Kinder, Jugendlichen und Junioren aus ganz Deutschland, die reiterlich um den Deutschen Meistertitel kämpfen und sich zugleich eine Woche lang auf ein unterhaltsames Abendprogramm mit Live-Bands, Nick Howard, den „Voice“-Gewinner und ein Maxi-Kicker-Turnier freuen konnten.

Getrübt wurde die Stimmung und Vorfreude der acht teilnehmenden IPRW-Reiter und Reiterinnen durch das schlechte Wetter zu Beginn der Woche. Doch schon bald lichteten sich die trüben Wolken in jeder Hinsicht. Schon bald konnten sich alle DJIM-Teilnehmer über sonniges, Haut gefährdendes Wetter freuen. Man vertrieb sich die Zeit an der Ovalbahn, feuerte seine Freunde an, genehmigte sich ein leckeres Eis oder chillte mit den Pferden vor dem Zelt.

Abends wurde ein abwechslungsreiches Programm geliefert. Am Mittwoch wurde der legändere Länderabend, der traditionell von den einzelnen Landeskadern ausgerichtet wird, die leckere Speisen und Getränke bereit stellen, begangen. Daraufhin sorgte eine Live-Band für gute Stimmung. Am Donnerstag fand das Maxi-Kicker-Turnier statt, bei dem Hessen den zweiten Platz hinter Westfahlen-Lippe belegte. Hier war unsere IPRW-Jugend  besonders stark vertreten. Nicolas Fedorov behielt das Tor im Auge und wurde in der Verteidigung von seinem Bruder Alexander unterstützt. Die Tore aber schossen die Brüder Jonah und Lenny Schnepp. Angefeuert wurde das Team vom mitgereisten hessischen Fanclub, der sich in den nächsten Tagen nur noch stimmlos unterhalten konnte.  Am letzten Abend der DJIM gab Nick Howard ein kleines Konzert sehr zur Freude aller Anwesenden.

Trotz des guten Abendprogrammes kamen die sportlichen Leistungen nicht zu kurz. Denn hier galt die Devise, wer feiern kann, kann auch am nächsten Tag sein Pferd füttern und reiten.

Unsere kleinsten Reiter  Marla Daiß und Lara Fedorov konnten sich über ihre Ritte freuen. Marla ritt in der Kinderklasse KL ihren Fuchswallach Jadar vom Hirtenhof im Viergang und im Tölt. Lara konnte sich mit ihrem Lukkuláki über den 1. Platz in der Passprüfung freuen und den damit verbundenen Deutschen Meistertitel. Zudem wurde sie noch zweite im Speedpass der Kinder. Herzlichen Glückwunsch!

In der Jugendklasse ritten Alina Gunold mit ihrem Tschibo und Lennard „Lenny“ Schnepp mit Otto vom Gut Tiergarten in der schweren Viergangprüfung J3.V2. Lenny startete noch in der Töltprüfung J3.T3, wo er sich für das Zwischenfinale qualifizierte und anschließend das Ticket für das A-Finale sicherte. Dort erreichte er den 5. Platz mit einer Punktzahl von 5,67.

In der Juniorenklasse starteten 4 Reiter des IPRW und auch sie konnten mit guten Leistungen glänzen. Anna-Lena Burk ritt ihre Fünfgangstute Ösp vom Hirtenhof. Sie erreichte in der Passprüfung den 11. Platz und im Fünfgang H3.F2 den 15. Platz, womit sie sehr zufrieden sein konnte. Ganz besonders freuen konnte sie sich über ihren 4. Platz im Speedpass mit ihrer persönlichen Bestzeit von 8,62 s. Für sie war es die letzte DJIM, da sie ab nächstem Jahr in der Erwachsenklasse starten wird.

Jonah Samuel Schnepp ritt mit seinem  Ofsi vom Pfaffenbuck in der schweren Viergangprüfung. Zudem startete er in der Töltprüfung H3.T4 und konnte sich für das Zwischenfinale qualifizieren, wo er mit 6,17 Punkten den 13. Platz belegte.

Nicolas Fedorov konnte sich mit seinem Laufi frá Akurgedi den Deutschen Meistertitel im Passrennen über 150 m mit einer Zeit von 16,08 s sichern. Gratulation! Er startete noch in der Passprüfung (3. Platz), im Fünfgangpreis H1.F1 (6. Platz) und im Speedpass (7. Platz). Außerdem nahm er an der Geländeprüfung teil.

Sein großer Bruder Alexander Fedorov konnte sich auch über einen Deutschen Meistertitel in der Passprüfung H.PP1 mit einer Endpunktzahl von 6,25 freuen. Sein Hrólfur frá Hafnarfirdi rannte im Speedpass (100 m) und im Passrennen über  250 m um sein Leben und es reichte jeweils für den 2. Platz. Noch nie zuvor haben auf einer DJIM im gleichen Jahr drei Geschwister einen Deutschen Meistertitel gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an Familie Fedorov!

Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier, welches die Hessische Meisterschaft 2014 in Kaufungen sein wird!

 

 

 

 

 

 

 

 

Lucie Maxheimer

Foto: Ulrich Neddens www.tierfotografie.de

 

 Junge Meister auf der Deutschen Jugend-Islandpferdemeisterschaft geehrt

  • 39 Deutsche Jugendmeister der Kinderklasse L, der Jugendlichen und Junioren
  • Vier Meistertitel für Elisa Schröder aus Schleswig-Holstein
  • Berufungen in den Kader Junger Reiter und Futurity Kids
Bad Salzdetfurth, 05.08.14 – Die Deutsche Jugend-Islandpferdemeisterschaft (kurz DJIM) ist das Fest der Jugend im IPZV. In diesem Jahr trafen sich die jungen Reiterinnen und Reiter vom 29. Juli bis 2. August 2014 auf dem Grenzlandhof in 66399 Mandelbachtal/Saar. Insgesamt 39 Deutsche Jugendmeister wurden bis Samstag Abend geehrt.

Lucie MaxheimerDie Meistertitel der DJIM werden in verschiedenen Disziplinen vergeben, in denen die fünf Gangarten des Islandpferdes im Mittelpunkt stehen. So wird beispielsweise in der Fünfgangprüfung neben Schritt, Trab und Galopp auch der Tölt und der Pass geritten. Im Gegensatz zu den Passrennen, kommt es hier aber nicht auf die gelaufene Zeit an, sondern auf die Technik des „Legens“, also die Technik in den Übergängen und die Reinheit des gelaufenen Passes. Daneben stehen Springen und Dressur (Gehorsamsprüfung genannt), aber auch Geländeprüfungen oder Reiten im Leichten Sitz auf dem Programm. Die Meistertitel werden nach Altersklassen vergeben. Kinder L [KL] sind Reiter zwischen 10 und 12 Jahren, die Jugendlichen [J] Reiter werden im laufenden Kalenderjahr mindestens 13 und höchstens 16 Jahre alt. Die Junioren [H] sind zwischen 17 und 21 Jahren.

Über vier Meistertitel insgesamt konnte sich die in der Kinderklasse L startende Elisa Schröder mit ihren beiden Pferden Segull fra Tjenergården und Skeifa vom Mönchhof freuen. Sie siegte im Speedpass 100m, im Fünfgang, beim Reiten im Leichten Sitz und in der Viergangkombination – und bewies damit, wie vielseitig Islandpferde sind. Die aus Schleswig-Holstein stammende Elisa Schröder wurde außerdem wegen ihre guten Leistungen mit ihrer Fünfgangstute Skeifa bei den Futurity Kids des IPZV aufgenommen. Mit dem speziellen Förderprogramm werden Reiter und Reiterinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren unterstützt, die von der Kinderklasse L in die Jugendklasse des Turniersports wechseln.

Über zwei Meistertitel freuten sich außerdem die 16jährige Jugendliche Lucie Maxheimer aus Ratingen (Viergangpreis, Tölt T2), die 17jährige Juniorin Hannah Zahner aus Nordrhein-Westfalen (Gehorsamsprüfung Aa, Gehorsamsprüfung Kür), sowie die 16ährige Jugendliche Anna-Alice Kesenheimer (Speedpass 100m, Passprüfung PP1) aus Fronreute und die 15jährige Jugendliche Josje Bahl (Geländeprüfung, Vielseitigkeit J) aus Neuenbürg-Dennach, beide Mitglieder im Jugendkader Baden-Württemberg.

Hier alle 39 neuen Deutschen Meister der Deutschen Jugend-Islandpferdemeisterschaft in der Übersicht:

Pass:

  • Passrennen 250m Y.P1: Kai Anna Braun [Junioren] – Anægja vom Lixhof: 26,38″
  • Passrennen 150m H.P3: Nicolas Fedorov [Junioren] – Laufi frá Akurgerði: 16,08″
  • Passrennen 150m J.P3: Ilke Lucas [Jugendliche] – Lóa vom Lindenhof: 16,45″
  • Speedpass 100m K.L.P2: Elisa Schröder [Kinder L] – Skeifa vom Mönchhof: 9,82″
  • Speedpass 100m J.P2: Anna-Alice Kesenheimer [Jugendliche] – Vídalín frá Hamrahóli: 8,55″
  • Speedpass 100m H.P2: Lara Ostertag [Junioren] – Stigla vom Störtal: 8,32″
  • Passprüfung K.L.PP1: Lara Fedorov [Kinder L] – Lukkuláki frá Læk: 3,63 Punkte
  • Passprüfung J.PP1: Anna-Alice Kesenheimer [Jugendliche] – Vídalín frá Hamrahóli: 5,46 Punkte
  • Passprüfung H.PP1: Alexander Fedorov [Junioren] – Hrólfur frá Hafnarfirði: 6,25 Punkte

Tölt:

  • Töltpreis H1.T1: Olivia Ritschel [Junioren] – Eyðir von der Krähenweide: 7,00 Punkte
  • Töltpreis J1.T1: Franziska Müser [Jugendliche] – Skór vom Kranichtal: 6,72 Punkte
  • Tölt H1 T2: Dennis Sedda [Junioren] – Ragna vom Barghof: 7,04 Punkte
  • Tölt K.L. T7: Frederike Spude [Kinder L] – Geir frá Hlemmiskeiði 3 [Stechen]: 6,00 Punkte
  • Tölt J1.T2: Lucie Maxheimer [Jugendliche] – Stjörn vom Eifelhaus: 6,71 Punkte

Viergang:

  • Viergang K.L. V5: Frederike Spude [Kinder L] – Geir frá Hlemmiskeiði 3: 6,21 Punkte
  • Viergangpreis J1.V1: Lucie Maxheimer [Jugendliche] – Stjörn vom Eifelhaus [Stechen]: 6,50 Punkte
  • Viergangpreis H1.V1: Sina Lacour [Junioren] – Stakur vom Sommerberg: 6,87 Punkte

Fünfgang:

  • Fünfgang K.L.F2: Elisa Schröder [Kinder L] – Skeifa vom Mönchhof: 4,90 Punkte
  • Fünfgangpreis J1.F1: Marie Hollstein [Jugendliche] – Grákolla von Büskerhook: 6,29 Punkte
  • Fünfgangpreis H1.F1: Marvin Heinze [Junioren] – Myrkvi vom Quillerhof: 6,86 Punkte

Dressur:

  • Gehorsamsprüfung Aa- J.D2a: Dora-Marie König [Jugendliche] – Vængur von Roetgen: 5,69 Punkte
  • Gehorsamsprüfung Aa- H.D2a: Hannah Zahner [Junioren] – Traustan vom Maischeiderland: 6,06 Punkte
  • Gehorsamsprüfung Kür J.D1: Michelle Beer [Jugendliche] – Hjalti vom Blitzberg: 6,58 Punkte
  • Gehorsamsprüfung Kür- H.D1: Hannah Zahner [Junioren] – Freydís vom Schweinbachhof: 6,65 Punkte
  • Gehorsamsprüfung C a K.L.D4a: Oona Auer [Kinder L] – Breki vom Wiesenhof: 5,36 Punkte

Sonstige Prüfungen/Meistertitel:

  • Geländeprüfung K.L.CR2: Sophia Henke [Kinder L] – Tögg von der Fuchsfarm: 131,91″
  • Geländeprüfung J.CR2: Josje Bahl [Jugendliche] – Hrímnir vom Clemenshof: 86,35″
  • Geländeprüfung H.CR2: Davina Hoffmann [Junioren] – Einfari vom Schloß Neubronn: 99,30″ Punkte
  • Reiten im Leichten Sitz K.L.SP3: Elisa Schröder [Kinder L] – Segull fra Tjenergården: 5,80 Punkte
  • Springprüfung J.SP1: Leonie Denk [Jugendliche] – Villingur vom Wesel: 6,34 Punkte
  • Springprüfung H.SP1: Miriam Ecker [Junioren] – Bjarki: 6,28 Punkte
  • Vielseitigkeit KL: Jette Soltész [Kinder L] – Vídalín (Ægir) frá Svínhaga
  • Vielseitigkeit J: Josje Bahl [Jugendliche] – Hrímnir vom Clemenshof
  • Vielseitigkeit H: Lara Dörrer [Junioren] – Sleipnir
  • Viergangkombination KL: Elisa Schröder [Kinder L] – Segull fra Tjenergården
  • Viergangkombination J: Ann-Sophie Gebhard [Jugendliche] – Sinvinur vom Altenbruch
  • Viergangkombination H: Carina Maaßen [Junioren] – Þrándur frá Brunnum
  • Fünfgangkombination J: Bjarni Schiff [Jugendliche] – Elja vom Stormurhof
  • Fünfgangkombination H: Susanne Riepl [Junioren] – Ófeigur vom Bärenfilz

Zum Abschluss der DJIM wurden außerdem die neuen Mitglieder der „Futurity Kids“ ernannt. Dies sind neben Elisa Schröder mit ihrer Skeifa vom Mönchhof:

  • Anna Maria Müser – Óskar vom Kranichtal
  • Anna Sophia Prößl – Prati frá Borg
  • Charlotte Seraina Hütter – Gandur von der Igelsburg
  • Frederike Spude – Geir frá Hlemmiskeiði
  • Josje Bahl – Glíri vom Wiesenhof
  • Luna Luise Kiefer – Röskur von Landefeld
  • Maxime Mijnlieff – Kári von Berghausen
  • Nora Klaas – Tímon von Berlar

In den Kader Junger Reiter wurden außerdem Gianluca Ditolve, Jannik Hippe, Christian Simmer und Lara Ostertag von der Jugendtrainerin Suzan Beuk berufen. Der IPZV e.V. beglückwünscht alle erfolgreichen jungen Reiterinnen und Reiter zu ihrer Berufung!

Weitere Informationen rund um die DJIM 2014 sind unter www.djim2014.de oder unter www.ipzv.de zu finden.

 

 

 

 

 

Die Turniersaison schreitet voran!

von Katrin Lamprecht

Am vergangenen Wochenende fanden 2 Turniere parallel statt. Das allein ist natürlich keine Besonderheit. Aber an beiden Turnieren haben IPRW-ler und Hirtenhöfler teilgenommen – und das mit Erfolg! Die Starter im Süden bei Altrip auf dem Rexhof hatten ein bisschen Pech mit dem Wetter, denn es war wohl etwas regnerischer als im Norden, wo auf dem Birkenhof der Familie Hassel dafür an den ersten beiden Tagen bei Sonnenschein Gefrierschranktemperaturen herrschten. Am Finalsonntag jedoch ließ sich die Sonne an beiden Orten nicht lumpen und brachte Herzen und Sieger zum Strahlen.

Beim Traditionsturnier OSI Altrip gingen Lorena Hofmann und Marvin Leibold bei den Junioren an den Start. Lorena landete mit ihrem Gljufri v. Hirtenhof in der Vorentscheidung der T7 auf dem 2. Platz, im A-Finale reichte es für den 3. Platz.  Marvin Leibold hatte noch mehr Glück und rockte die Vorentscheidung im Viergang V3 mit 5,83 Punkten. Im A-Finale errang er mit der jungen Snarra v. Hirtenhof dann den 2. Platz mit einer guten 5,97.

Julia Hess ergatterte mit Hóladis frá Holum und 5,72 Pukten den 4. Platz in der  S2.T3 im A-Finale.

Nicole Rubel-Leibold startete mit ihrer noch jungen und unerfahrenen Stute Fenna v. Hirtenhof und platzierte sich in der Vorentscheidung der S3V3 mit 5,80 Punkten für das A-Finale, wo sie dann den 6. Platz erreichte. 

Anna Fey konnte in ihren gerittenen Prüfungen gute Punktzahlen erreichen und damit auch stolz auf ihre Pferde Hlinn und Freki sein.

Zum ersten Mal an einemTurnier teilgenommen, hatte Andrea Conradi mit ihrer Stute und räumte gleich so richtig ab. Im Viergang S7V5 machte sie überraschend den 2. Platz und kam natürlich ins A-Finale, wo sie unerwartet den 3. Platz belegte. In der Gehorsamprüfung A war es dann auch noch der 3. Platz. „Wobei mein Pferd bei mir den 1. Platz bekommt“, so Andrea nach diesem Wochenende, das so ganz nach ihrem Geschmack war – „lustig war´s und wohl gefühlt habe ich mich, das ist die Hauptsache!“ Als Belohung gab´s ein Bad in der schönen blauen Adria (so heißt das Seengebiet rund um den Rexhof). Lorena, Anna, Emilia, Julia und Andrea plantschten zusammen mit den Pferden im Wasser. Die Bilder beweisen es!

Seengebiet “Blaue Adria”

Seengebiet “Blaue Adria” bei Altrip

Auf dem OSI  Birkenhof legte Lisi Stadlbauer mit Helga frá Feti gleich am 1. Tag mit dem 1. Platz beim 150 m Passrennen mit einer Zeit von 14,59s die Latte für die Passwettbewerbe ganz hoch.  Was für ein Auftakt! Anschließend war es dann im 100 m Speedpass leider nur noch der 4. Platz mit 8,79 s. Sie startete zudem mit diesem Pferd in der Passprüfung und im Fünfgang, wo sie Zehnte mit 5,60 wurde. Mit ihrem Pferd Vigga frá Katulabo konnte sie auch im Tölt und Fünfgang gute Punkte erreichen.

Anna-Lena Burk

Anna-Lena Burk starte mit ihrer Stute Gát vom Hirtenhof in der Y3.T3, wo sie den 8. Platz belegte und nur knapp das Finale verpasste. Zudem startete sie in einer schweren Viergangprüfung und erreichte dort 5,73 Punkte. Mit  Ösp vom Hirtenhof wurde sie Siebente in der Y3.F2 mit 5,10 und erreichte den 5. Platz im 100 m Speedpass mit einer Zeit von 9,03s. Außerdem startete sie noch in der Passprüfung.

Thorsten Weiss

Thorsten Weiss ritt sich in der S2.T3 mit seinem Sindri  mit einer Gesamtpunktzahl von 6,22 an die Spitze. Herzlichen Glückwunsch! Zudem startete er mit seinem Passpferd im Speedpass, in der Passrüfung (10. Platz) und im 150 m Passrennen. Dort erreichte er den 5. Platz mit einer Zeit von 17,58s. Anke Quasnitschka kam mit Brynja v. Hirtenhof, den sie erst in der 2. Saison reitet, mit 5,87 Punkten im Viergang V3 auf den 4. Platz. Im A-Finale war es dann der 5. Platz.

Rebecca Götte

Rebecca Götte ging mit Lif frá Fjos Héri in der Töltprüfung S3.T7 und im leichten Viergang der Erwachsenen an den Start. Im Viergang erreichte sie im B-Finale den 9. Platz.

Ein super Auftakt für die Turniersaison 2014, auf den sich jetzt aufbauen lässt. Weiter so! Mit Spaß dabei sein ist alles!

Saisonauftakt auf dem Hirtenhof

von Katrin Lamprecht

 

 

 

Am Sonntagabend ging wieder ein erfolgreicher „Qualitag“ auf dem Hirtenhof in Wehrheim zu Ende. Das mittlerweile zum dritten Mal stattfindende Kompaktquali-Turnier hatte es in sich. Schon am Morgen um 8.30 Uhr zur Öffnung der Meldestelle regnete es in Strömen. Der Dauerregen hinderte die wetterfesten Islandpferdereiter jedoch nicht an der Teilnahme. Mit diesmal 130 Nennungen war der Tag mehr als ausgefüllt und der Zeitplan straff gespannt. Auch die Mittagspause war auf knappe 20 Minuten begrenzt und für Bahndienst und einen schnellen Energie-Happen ausgelegt. Wie immer hatten sich die Wehrheimer Vereinsmitglieder des IPRW e.V. hier ins Zeug gelegt und für eine prima Auswahl an Kuchen, belegten Brötchen, Gegrilltem und Salaten gesorgt.

 

Nachdem der Regen sich ab 11 Uhr fast ganz verzogen hatte, standen auch die Zuschauer in 2-er Reihen am Ovalbahnhang und ließen die Bilder der noch jungen Turniersaison auf sich wirken.

Den Reitern aus der näheren Umgebung – und sogar aus dem nahen Frankreich – bot das schöne Wehrheimer Oval Gelegenheit , die notwendigen Punkte für eine höhere Leistungsklasse zu erreiten oder einfach den Trainingsstand ihres Pferdes zu überprüfen.

 

So konnten Lucie Leuze mit ihrem noch jungen Valsi vom Hrafnsholt und Elisabeth Schaaf mit ihrem Neuzugang Glod frá Hvanneyri in der T4 punkten. Nicole Rubel-Leibold etablierte sich im Viergang mit Kvistur vom Gut Tiergarten neben Britta Uherek und Hrafn vom Seitenhof, ebenso wie Julia Hess mit Hóladis frá Holum, Christina Dittrich und Maike Terhaar. Martin Güldner und Christina Dittrich hatten super Läufe in der T3. Frank Heim, Martina Gifi, Silke Feuchthofen, Stephan Wolfstätter und Sina Lacour lieferten tolle Bilder im Viergang V2. Stephan Wolfstätter und Frank Heim zeigten dann noch einmal im Fünfgang ihr Können. Auch Lucie Leuze und Svenja Kohl sicherten sich hier noch einige Punkte. Sie alle sehen wir auf der DIM hoffentlich wieder.

Im heimischen IPRW e.V. aktiv, zeigten auch Thorsten Weiss, Julia Hess, Anna-Lena Burk, Conny Christen, Victoria Hohmann, Jonah Schnepp, Lorena Hofmann, Maike Linnenbaum und Anna Fey gute Leistungen. In der Kinderklasse erreichte Mala Daiß die Qualifikation für die DJIM, die Alina Gunold leider ganz knapp verfehlte.

Die Ergebnisse sind nachzulesen unter www.ipzv.de.

“Es war ein toller Auftakt zur diesjährigen Turniersaison, die bei uns auf dem Hof mit der DIM vom 17. bis zum 20. Juli hoffentlich ihren Höhepunkt findet“, so Christoph Leibold. „Für uns war es schon mal ein kleines `Vorglühen´, um für das Großevent gewappnet zu sein“, äußerte Gottlieb Burk, der 1. Vorsitzende des ausrichtenden und auf dem Hirtenhof ansässigen Vereins. „Für die DIM hätten wir aber gerne schöneres Wetter“, waren sich alle – Veranstalter und Gäste – einig.

 

Mehr Bilder sind in der Fotogalerie zu finden!

 

 

 

Wir wollten es mal wieder wissen!

Neue Impulse, wo stehen wir und wo soll´s hingehen?

Ein Kurs speziell auf unsere Bedürfnisse (Nicht-Turnier-Reiter) und Probleme ausgerichtet, drei Tage hintereinander reiten mit Nicole als Trainer, Mentor und Unterstützer. Manch einen begleitet sie schon seit Jahren durch Höhen und Tiefen und immer wieder gelingt es ihr, neue Impulse zu setzen und Problemlösungen zu erarbeiten.  Danke für den tollen Kurs – es hat Spaß gemacht, sind sich alle einig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesunde Beine – zufriedene Reiter!

von Anna Fey

 

An einem Samstagvormittag machten sich einige Mitglieder des Reitvereins IPRW e.V. auf den Weg nach Rosbach zu den Hufschmieden Thomas und Gerhard Grimme, um mehr über den Huf und seine Funktion zu erfahren. Neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Hufschmiede, bieten die Brüder  auch Lehrgänge und Seminare an, um ihr Wissen und ihre Erfahrung rund um den Huf an Kunden, Reiter, Trainer und Pferdefreunde weiterzugeben.

Um 10 Uhr wurden alle Teilnehmer mit Kaffee und Erfrischungsgetränken  in der Schmiede empfangen. Für jeden lag  eine Mappe mit den wichtigsten Schaubildern  zum Pferdebein/Huf bereit und einige Plastinate luden ein, sich schon einmal auf das Thema  einzustimmen. Zur besseren Veranschaulichung haben Thomas und Gerhard Grimme in den letzten Monaten etliche Plastinate, Nachbildungen, Querschnitte etc. von Hufen, Knochen, Sehnen und Kapseln  rund ums Pferdebein angeschafft. Weitere  Anschauungsmaterialien bekamen die Teilnehmer in den neu geschaffenen Seminarräumen oberhalb der Schmiede zu sehen. Besonders interessant war hier ein Plastinat, das die feinen Äderchen in Huf und Ballen zeigte und somit die starke Durchblutung des gesamten Hufes verdeutlichte.

Im ersten Block des Seminars wurde der Aufbau des Pferdebeins und explizit der des Hufes erläutert. Selbst erfahrene Pferdefreunde, die schon Basispass, Reitabzeichen und Trainerkurse des Dachverbandes der Islandpferdereiter ( IPZV e.V.)  absolviert haben, konnten ihr Wissen hier weiter vertiefen. Anhand eines Filmes wurde die Krafteinwirkung auf den Pferdehuf erläutert, so dass wir zum Abschluss auch auf den optimalen Schutz des Hufes durch Eisen, Hufschuhe und weitere Alternativen zu sprechen kamen.

Nach einem Mittagsimbiss stand im Mittelpunkt des zweiten Seminarteils die Funktion des Hufes, die optimale Pflege und Hufkrankheiten.  Auch hier wurden zur  Verdeutlichung Bilder und Plastinate herangezogen. Besonders interessant war ein Animationsfilm, der die Beweglichkeit des Hufes verdeutlichte. Ein wichtiges Fazit für alle Teilnehmer daraus war: Die Beweglichkeit des Hufes muss erhalten bleiben. So sollten z.B. im hinteren Bereich des Hufes keine Nägel gesetzt werden, um das natürliche Ausdehnen des Hufes in Ballennähe nicht zu behindern.

Außerdem ist eine gute Pflege der Hufe Grundvoraussetzung für ein gesundes und leistungsbereites Pferd und wichtig, um Krankheiten vorzubeugen. Für alle Teilnehmer abschreckend,  waren die kürzlich entstandenen beispielhaften Fotografien von verletzten und verformten Pferdehufen.

Am Ende des Nachmittages waren sich dann alle einig: Es war ein sehr interessantes und lehrreiches Seminar, bei dem keine Frage unbeantwortet blieb. Dem Pferdehuf, dessen Pflege und Beschlag werden sich alle noch intensiver widmen als zuvor.

Weitere Seminare und Veranstaltungen für den IPRW gemeinsam mit den Hufschmieden sind angedacht. So wird bereits jetzt über ein Seminar zur optimalen Hufpflege sowie eine Veranstaltung zum Thema „Beschlag und seine Auswirkung auf das Gangvermögen der Islandpferde“  in Kombination mit der Hirtenhofbesitzerin und IPZV-Trainerin B, Nicole Rubel-Leibold, nachgedacht.