Keine Schönwetter-Reiter in Lindlar!

von Anna-Lena Burk

 

Wieder einmal zeigten die IPRW-Reiter und Reiterinnen auf dem OSI Töltmyllan in Lindlar, Nordrhein-Westfalen, dass sie sowohl bei schönem, als auch bei regnerischem Wetter erfolgreich sein können. Bei einem sehr großen Starterfeld reisten viele schon dienstags an und konnten dass schöne sonnige Wetter genießen, das zum Wochenende hin von einer Schlechtwetterfront verdrängt wurde.  Doch die Reiter trotzten Regen und  Schlamm, getreu  dem Motto: Nur die Harten kommen in den Garten!

Nicole Rubel-Leibold, die Chefin des Hirtenhofes, war schon dienstags angereist, weil sie tags darauf ihren eigengezogenen Viergangwallach Elvis vom Hirtenhof im Futurity Viergang für 6-jährige Pferde vorstellte. Dort erreichte sie den 3. Platz mit einer Punktzahl von 7,30. Elvis stellte sich auch in der Futuity Tölt seiner Altersklasse vor und erhielt dafür ebenfalls 7,30 Punkte und erreichte den 4. Platz. Damit kann sie sehr stolz auf ihre Nachzucht sein!

Zudem präsentierte Nicole ihr langjähriges Sportpferd Marlon im Viergangpreis mit einer Note von 6,27 und im Töltpreis mit einer Punktzahl von 6,67. Beide Ritte waren sehr schön und harmonisch anzusehen.

Den Wallach Viljar vom Blaudenberg stellte sie im Töltpreis vor und errichte im B-Finale den 10. Platz mit 6,50. Herzlichen Glückwunsch!

Julia Hess konnte auch mit ihren zwei Ritten (Viergangpreis und Töltprüfung S2.T3) auf ihrer Stute Hóladis frá Hólum sehr zufrieden sein. Im Viergang bestätigte sie mit 6,30 ihre LK 1 Qualifikation und in der Tötprüfung begeisterte sie mit einem tollen starken Tempo.

Beatrice Schulte zur Hausen erreichte mit ihrem Freyr frá Reykjavík im Viergangpreis der Erwachsenen eine Punktzahl von 6,40 und konnte sich in der Töltprüfung S2.T4 mit 6,93 für die LK1 qualifizieren. Im Finale hielt sie ihren 2. Platz. Gratulation!

Thorsten Weiss erreichte mit seinem Wallach Sindri in der Töltprüfung S2.T3 im B-Finale den 10. Platz mit einer Punktzahl von 6,39. Mit seiner Stute Drótt startete er in der Passprüfung und im Speedpass.

Nachdem Lizzy Schaaf 2013 den Weltmeistertitel der Junioren bei der Weltmeisterschaft der Islandpferde in Berlin geholt hat, will sie 2014 mit ihrem jüngeren Pferd Váli frá Vestmannaeyjum anscheinend gleich richtig durchstarten. Sie belegte in der Vorentscheidung des Viergangpreises der Youngster gleich den ersten Platz mit 6,77 von 10 möglichen Punkten. Im Finale holte sie dann Silber mit einer Note von 6,63 hinter der Gewinnerin Lena Maxheimer (7,00 gesamt).

Auch die Jugendlichen und Junioren des IPRW konnten sich über schöne Ritte und gute Noten freuen.

Anna-Lena Burk (Junioren) erreichte mit ihrer Fünfgangstute Ösp vom Hirtenhof bei den Young Riders in der Passprüfung den 2. Platz mit einer Punktzahl von 5,38 und konnte sich nach dem 5. Platz in der Fünfgang-Vorentscheidung im Finale auf den 3. Platz mit 5,50 verbessern.

Ihre langjährige Viergangstute Gát vom Hirtenhof stellte sie im Viergangpreis der Young Riders vor und erreichte den 7. Platz. Sie kann mit ihr auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken, welche sie vorerst mit diesem Turnier mit einem weinenden und einem lachenden Auge beendet, weil sie zum Decken auf die Weide kommt.

Lorena Hofmann (Junioren) startet mit der ihr zur Verfügung gestellten Stute Guinevre vom Fuchstanz in der Töltprüfung Y4.T7 und erreichte den 9. Platz mit 5,37. In der leichten Viergangprüfung konnte sie sich über einen schönen Ritt freuen. Für das zweite Turnier dieser Paarung war es ein gelungenes Turnier mit dem sie zufrieden sein können.

Die Brüder Jonah Samuel Schnepp (Junioren) und Lennart Schnepp (Jugend) leisteten sich mit ihren Hengsten Ofsi vom Pfaffenbuck und Ottó vom Gut Tiergarten ein richtiges Duell. Beide ritten die gleiche Töltprüfung Y3.T3, in der Lenny sich den 7. Platz mit 5,67 erkämpfte und Jonah Platz 10 erreichte. Beide konnten sich sonntags freuen, weil sie wegen vielen Streichungen zusammen das Finale reiten konnten. Dort verbesserte sich Jonah auf den 3. Platz und Lenny musste sich hinter seinem großen Bruder auf dem 5. Platz einreihen.

Allen hat das Turnier sehr gefallen, vor allem weil das schlechte Wetter durch die gute Turnierorganisation und die tollen, spektakulären Pferde und Ritte wett gemacht wurde.

Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier!