Vereinsmeister 2014

Diesen drei Damen galt es, jeweils den Vereinspokal abzuluchsen! ( v.links: Alina Gunold, Marla Daiss, Irmi Middelanis-Neumann) Eine von diesen drei Damen hat es am Wochenende erneut geschafft. Zum dritten Mal nimmt sie den Wanderpokal mit nach Hause und da darf er dann auch bleiben. Marla Daiß Vereinsmeisterin in der Kinderklasse – Herzlichen Glückwunsch!

Das Richterteam

Blick in die Runde

Auf der Naturtribüne

Zum zweiten Mal veranstaltete der IPRW e.V. am vergangenen Wochenende sein jährliches Vereinsturnier auf dem Hirtenhof in Wehrheim/Obernhain mit einem veränderten Konzept. Zusätzlich sorgte  Jugendwartin Anna-Lena Burk noch für ein weiteres Highlight, das hauptsächlich für alle jüngeren Teilnehmer gedacht war. gerne aber auch von “den Großen” angenommen wurde.
Das Vereinsturnier ist als Dankeschön und fröhlicher Schlussakkord für ein ereignis- und abwechslungsreiches Vereinsjahr mit einer erfolgreichen Turniersaison gedacht.  Gleichzeitig bietet es den Freizeitreitern eine Plattform für Wettkämpfe in ihrem Lieblingssport und auch die Sportreiter kommen mit den neuen Spaßprüfungen, die einfach gute Laune machen und dem Reiter trotzdem einiges abverlangen, auf ihre Kosten.
Schon eine Woche vor dem Turnier lag eine gewisse Spannung über dem Hirtenhof. Überquerte man während der Reitschulzeiten am Nachmittag den Sattelplatz, hörte man die Reitschüler bereits Pläne schmieden. Zum einen ging es natürlich um die zu bewältigenden Turnierprüfungen, zum anderen aber um die geplante Übernachtung am Hof und das vorausgehende große Lagerfeuer mit Stockbrot am Abend des 1. Turniertages, dem Samstagabend. “ Die Reitschüler , die sich nur von ihren Reitstunden kennen, sollten mal die Möglichkeit zu einem längeren Beisammensein mit Spielen, Spaß und Spannung haben“, erklärte Anna-Lena Burk. Das Turnierwochenende bot hierzu den passenden Rahmen. Im Laufe des Samstags nahm die Spannung deutlich zu. Hauptsächlich deshalb, weil viele Reitschüler zum ersten oder zweiten Mal am Vereinsturnier teilnahmen und Lampenfieber hatten. Sie sollten vor einem fremden Richterteam und ihren Eltern und Großeltern, die durch das herrliche Wetter keine Ausrede hatten und auf der Naturtribüne Platz nahmen, zeigen, was sie in ihren Reitstunden gelernt hatten.

 

Galopp Mannschaft1

Galopp für die Mannschaft

Aber auch für die Sportreiter hatte die Sportwartin des Vereins, Anna Fey, die Ausschreibung mit einigen neuen Prüfungen gespickt. Im „Viergang spezial“ z. B. galt es, anders als bei der normalen Viergangprüfung, die vier Grundgangarten – Schritt, Tölt, Trab und Galopp – auf einer Ovalbahnrunde in beliebiger Reihenfolge zu zeigen. Das hört sich ziemlich leicht an, setzt aber korrektes Reiten voraus. Beim normalen Viergang präsentiert man jeweils einen Gang oft über 2 Runden in einer festgelegten Reihenfolge.

5-Gang Annalena

Anna-Lena im 5-Gang spezial

Die Freizeitreiter hingegen hatten die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich an Sportprüfungen gewagt, wie sie auch bei überregionalen Turnieren geritten werden. Diese waren dann allerdings für die Profis gesperrt.TöltprüfungTölt2
Wie gut man sein Pferd kennt, konnte beim Gelände-Trail unter Beweis gestellt werden. Steckt der Vierbeiner seine Nase zuerst in die angebotenen Äpfel oder in das Kraftfutter? Ob Buchstabenrätsel, Rückwärtsrichten durch ein Stangen-L, Angaloppieren auf der richtigen Seite oder die korrekte Widergabe eines isländischen Satzes am Ende des Parcours: Merkfähigkeit, Geschicklichkeit und reiterliches Können wurden dem Reiter hier in einer ausgewogenen Mischung abverlangt. Feli Galopp ViergangJohanna auf dem Trailparcour
Der Bierglasslalom am Abend, der natürlich erschütterungsarm getöltet werden musste, um möglichst das volle Glas ins Ziel zu bringen, sorgte wieder für Spaß und viele nasse Beine. So hatten Profisportreiter, Reitschüler und Freizeitreiter gleichermaßen Spaß und neue Herausforderungen.

SiegermannschaftBierglastölt

Vereinsmeister15

Marla Daiß, Lily Alpmann, Christoph Leibold (Vereinsmeister 2015)

Um Vereinsmeister zu werden, waren jeweils Prüfungen aus drei Kategorien zu bewältigen. Eine Dressur- bzw. Geschicklichkeitsprüfung, eine Gangprüfung und ein Rennen waren zu absolvieren.
In der Gesamtwertung siegte bei den Jugendlichen Lilly Alpmann (15 J.) und bei den Kindern Marla Daiß (12 J.)  In der Erwachsenenklasse ergatterte Christoph Leibold mit seinem neuen Import-Wallach Prins frà Mosfellsbaer als alter Turnierhase den Wanderpokal.  In den letzten Jahren hat er allerdings dem aktiven Turniersport abgeschworen und sich als internationaler Sportrichter auf die andere Seite geschlagen.Wir

Als beste jugendliche Reiterin mit einem Schulpferd wurde Claudia Fröhlich ausgezeichnet und als
beste Reiterin in der Kinderklasse mit Schulpferd: Charlotte Illing.

Charlotte Illing

Charlotte Illing

Unsere jüngste Teilnehmerin bei diesem Turnier war Enja Daiß (6 Jahre).

Mit dieser gelungenen Veranstaltung geht es nach einem aufregenden Sommer mit vielen schönen Wanderritten und Reitkurswochenenden für den Verein und die Reiter ins etwas ruhigere Winterhalbjahr. Was aber nicht bedeutet, dass Reiter oder Pferde untätig sind. Nach einer Herbstruhepause für die Pferde, stehen wieder einige Lehrgänge und Trainingseinheiten für Freizeit- und Turnierreiter an. Anfang des nächsten Jahres holt der Verein eine Trainerin für eine Sitzschulung an den Hof.